Mobilität und Dachauer Tafel

Die Dachauer Tafel hat in der Vergangenheit mehrfach festgestellt, dass die Senioren mit geringer Rente die Tafel oft nicht in Anspruch nehmen. Eine von sicherlich mehreren Ursachen dafür könnte die fehlende Mobilität sein. Das haben wir zum Anlass genommen, Senioren mit Grundsicherungsleistungen direkt anzusprechen. Die Tafel kann ihr Angebot auf Hol- und Bringdienste gut einstellen, kann sie aber nicht selbst leisten.

Von November 2013 bis Frühjahr 2014 wurden die Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherungsleistungen im Landkreis brieflich vom Landratsamt, Amt für Grundsicherung, informiert, dass sie die Möglichkeit haben, an der Dachauer Tafel teilzunehmen und sich dazu vom Sozialdienst 60+ im Landratsamt Beratung holen können.

Die Auswertung der Briefaktion hat Folgendes ergeben:

  • Es fehlte häufiger die Information über die Tafel.
  • Mobilitätsprobleme im Zusammenhang mit der Tafel konnten die meisten Personen selbst lösen und einen Fahr- oder Bringdienst privat organisieren.
  • In einem Fall wurde ein Bringdienst durch eine Nachbarschaftshilfe vermittelt
  • Schamgefühle sind oft ein Hindernis für die Tafelnutzung
  • Hilfeangebot über den Brief vom Grundsicherungsamt und das Angebot vom Sozialdienst 60+ werden positiv als neue Information aufgenommen und als hilfreich bewertet.
  • Neue Zielgruppen für Hilfeangebote wurden erschlossen: Es meldeten sich Personen, die bislang noch nie nach Hilfen gefragt haben.

Fazit:

Fehlende Mobilität zur Tafel ist bei den angeschriebenen Grundsicherungsempfängern ein kleineres Problem als vermutet - aber dennoch vorhanden.

Die Auswertung der Briefaktion können Sie hier gerne nachlesen.

 

 

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